Wanderführer in Pevestorf
Wanderführer der Jahrgänge 2006 und 2009 in Pevestorf
Es ist eine schöne Tradition, wenn einmal im Jahr sich die verschiedenen Jahrgänge der Wanderführer treffen. Die Jahrgänge 2006 und 2009 haben sich zusammen getan und zum 3. mal ein Wochenende zusammen verbracht.
Nach dem Schneegrund und der Marienrohder Mühle ging es dieses mal in die Elbtalaue nach Pevestorf.
Am 25. 06.2011 ging es am Nachmittag gleich los. Der Wettergott meinte es nicht so gut, aber die gute Laune der Wanderer und die Landschaft der Seegeniederung ließen das innere Barometer gleich höher steigen. In dem natürlichem Überschwemmungsgebiet der Seege,, die an manchen Stellen mit Seerosen und Sumpfdotterblumen fast ganz bedeckt ist, herrscht eine Ruhe die nur vom Gesang der Lerche und der Goldammer durchbrochen wurde. Und um die Harmonie perfekt zu machen kam sogar die Sonne zurück.
Nach einem Stärkendem Abendessen, einem Rundgang Richtung Elbholz und einen Besuch bei den Kranichen (Fernglas) ging der erste Abend mit einem geselligem Beisammensein zu Ende.
Am nächsten Morgen frisch gestärkt, ging es bei strahlendem Sonnenschein Richtung Elbe auf dem Deich zum Fähranleger, zur Schwedenschanze, auf dem Höhbeck hinauf und noch höher auf den Aussichtsturm mit seinem grandiosem Ausblick in all Richtungen.
Zum Mittag unterhalb der Schwedenschanze an einem idyllischen Rastplatz, (Vorsicht Wespennest in der Grillhütte) schmeckten die selbst geschmierten Schinken- und Käsebrote doppelt so gut. Zum Nachtisch gab es selbstgebacken Kuchen ( den Spenderinnen sei Dank).
Nach dieser Mittagspause ging es weiter um den Höhbeck herum , um in Vietze wieder über den Berg an Trocken- und Streuobstwiesen , nach Pevestorf zu kommen. Die Kraniche , der rote Milan, die Goldammer, Schafe, einige Wespen und viele andere Vögel waren unsere tierischen Begleiter.
Etwas müde und abgekämpft schmeckte der Kaffee, im Lindenkrug, der seinen Namen noch zu recht trägt. Nach einer erfrischenden Dusche für die Menschen, fielen dann auch vom Himmel ein paar Tropfen. So das das leckere Grillbuffet im Haus verspeist werden musste.
Da Karl-Heinz wieder seine gut gestimmte Gitarre dabei hatte, klang der Abend mit vielen fröhlichen Liedern aus.
Sonntag. Abreisetag. Schon vorbei der ganze Zauber? Regen fällt in dicken Tropfen. Aber nicht für diese Wandergruppe. Unverzagt macht sie sich auf den Biberpfad in Gartow, um auf einem sehr schmalen Weg den Biber zu erkunden. Die Skulpturen auf der anderen Wiesenseite sorgen für eine rege Diskussion. Ist es Kunst??
Auf der anderen Seeseite angekommen war der Wettergott uns gnädig und wir konnten bis zum Mittagessen noch den gesamten See umrunden.
Die gemeinsame Mahlzeit bildete den Abschluss dieses Wochenendes und einige wollen wiederkommen da die Landschaft der Elbtalaue Sie fasziniert hat.
Und so treffen wir uns im nächsten Jahr hoffentlich wieder, diesmal bei Bernd und Gerhard in der Heide.
(Silke Scharpen))












