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23. Landeswandertag in Freden

Der diesjährige Landeswandertag des NTB fand am 3. Juli 2011 in Freden statt. Die Vorbereitungen für diese Veranstaltung liefen bereits seit einem Jahr, jetzt musste man beweisen, ob bei der Vorbereitung alles berücksichtigt wurde.  

Bereits am Donnerstag wurden die Wanderführer auf ihre Aufgabe vorbereitet, und Silke Rohmeyer erklärte noch einmal die Wege, die Sicherheitswesten und das Verbandsmaterial wurden übergeben. Am Freitag wurde die Zehntscheune hergerichtet. Zuerst wurden die von Christa Schiwek gemalten Bilder aufgehängt, dann die Bierzeltgarnituren, die man von mehreren Orten besorgt hatte, aufgestellt. Da die Tische und Bänke auf beiden Seiten der Zehntscheune aufgestellt waren, hatte man 360 Sitzplätze geschaffen, dazu kamen noch 10 Stehtische. Weiße Tischdecken und Blumensträuße verliehen der Zehntscheune einen festlichen Anblick.  Am Samstag wurden dann zusätzlich die Unterlagen für die Wandergruppen sortiert und ein Notfallplan geschmiedet, falls der Metronom nicht fahren sollte.
Am Sonntag erreichte dann um fünf Uhr morgens Rüdiger Paulat der erste Anruf. Der Metronom fährt nicht am Morgen oder am Nachmittag. Die Wanderer vom TUS Vahrenwald aus Hannover kommen mit dem Bus um 10:15 Uhr in Freden an. Andere Gruppen aus der Nähe von Bremerhaven oder Oldenburg meldeten sich, dass sie mit dem Auto fahren wollen, drei Gruppen sagten ihre Teilnahme ganz ab. Die Wanderer aus Hameln melden sich, dass sie in Elze stehen und nicht weiter kommen, sie erhalten die Abfahrtzeit des Busses vom Schienenersatzverkehr nach Freden.

 Die Helfer versammelten sich kurz vor sieben an der Zehntscheune, die Nacht über hatte es stark geregnet, man beschloss die Streckenführung trotzdem nicht mehr zu ändern. Nun mussten Wanderführer für die später eintreffenden Gäste bestimmt und mit ihnen eine verkürzte Wanderstrecke besprochen werden. In der Zwischenzeit waren die frisch gebackenen Brötchen geschmiert, der Kaffee gekocht.  Um kurz nach acht Uhr trafen die ersten Wandergruppen ein und tranken Kaffee und genossen die Brötchen. In der Zwischenzeit wurden die Startunterlagen ausgehändigt. Hans-Georg Schumann unterhielt die Gäste mit Wanderliedern auf dem Schifferklavier. Um 9:20 Uhr bliesen die Jagdhornbläser unter der Leitung von Hans-Georg Fellner zum Sammeln. Rüdiger Paulat, der erste Vorsitzende der TG Freden, begrüßte die Ehrengäste Landrat Reiner Wegner, den Landtagsabgeordneten Klaus Krumfuß, den stellvertretenden Samtgemeindebügermeister Günter Thiel, den Vorsitzenden des Turnkreises Hildesheim-Alfeld Matthias Aschmann und den Landeswanderwart des NTB Uwe Peters. Pünktlich um 9:30 Uhr gingen dann die ersten Wanderer Richtung Winzenburg auf Tour. Im Abstand von drei Minuten machten sich 6 Gruppen auf den Weg.  Dann starteten die fünf Gruppen in den Selter gefolgt von zwei Gruppen, die Richtung Mädchenbrink sich aufmachten. An der Spitze der einen Gruppe war Landrat Reiner Wegner, der am Mädchenbrink die neue Bank des Verkehrsvereines Freden einweihte und dort den schönen Ausblick über das Leinetal genoss.  Als letzte Gruppe startet die Nordic Walking Gruppe. Unterwegs warteten an fünf unterschiedlichen Verpflegungsstationen Helfer mit Getränken und Obst auf die Wanderer. Inzwischen waren auch die durch den Lokführerstreik verspäteten Gäste eingetroffen und konnten die Tour beginnen. Jetzt folgte die nächste Schreckensmeldung, die Künstler der Fredener Musiktage haben kein Auto und ein Zug fährt nicht. Schnell war ein Fahrer gefunden, der die beiden jungen Künstler nach Freden brachte. Zwischen 12:30 Uhr und 13:45 Uhr kamen die Wanderer in die Zehntscheune alle wohlbehalten zurück. Nach einem Mittagessen begann um 14:00 Uhr das Programm. Rüdiger Paulat konnte nun auch den stellvertretenden Vorsitzenden des Niedersächsischen Turnerbundes, Christoph Hannig, begrüßen. Paulat bedankte sich bei den vielen ehrenamtlichen Helfern, die alle ihre Aufgaben gut erledigt hatten. Der besondere Dank galt den Helfern des Roten Kreuzes, die zum Glück keinen Einsatz hatten und der Feuerwehr Freden, die die Straßenüberquerungen absicherte.  Ebenso dankte er Christa Schiwek für die tollen Bilder, die sie für den heutigen Tag zur Verfügung gestellt hatte. Jetzt begann das Programm, von der Camerata Freden spielten Ulrikke Henning und Daniel Edwards drei Stücke. Nach einer Ehrung traten die Schülerinnen der Tanz-AG der Karl-Nolte-Schule auf, die von Doris Meyer gut auf diese Veranstaltung vorbereitet waren. Den Abschluss des  Programmes bildete der Chor „Haste Töne“. Und wer glaubte, die Wanderer waren jetzt müde, der hatte sich getäuscht,  DJ OB schaffte es mit seiner Musik, dass die Wanderer auf den Tischen und Bänken tanzten. Dann wurde von den vielen Helfern, die teilweise noch nicht einmal Mitglied in der TG sind, die Zehntscheune aufgeräumt. Erwähnt werden darf auch, dass das Museum ab 11:00 Uhr geöffnet war, Rainer Gerking und Frau Fletling begrüßten dort die zahlreichen Besucher.
Die gute Vorbereitung hat sich ausgezahlt, trotz des schlechten Wetters, trotz des Streikes der Lokführer hat die Turngemeinschaft Freden eine gelungene Veranstaltung durchgeführt und viele Fredener haben dazu beigetragen, dass sicherlich einige Wanderer wieder nach Freden zurückkehren.  Der Vorstand der Turngemeinschaft Freden bedankt sich daher bei allen Helfern, die zum Erfolg dieser  Veranstaltung beigetragen haben.             

(Text und Fotos: Rüdiger Paulat)

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