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Monday, 24. July 2017 10:00 Alter: 117 Tage

Faustball U18 EM: Frauen und Männer Europameister

Von: Sönke Spille

Unsere U18-Europameisterinnen

Die deutschen U18-Frauen haben bei den Europameisterschaften in Kleindöttingen (Schweiz) die Goldmedaille gewonnen. In einem spektakulären Finale besiegte die Mannschaft  Österreich mit 3:1 und revanchierte sich damit für die Vorrundenniederlage gestern. Zuvor war mit einem glatten 3:0 gegen die Schweiz der Finaleinzug perfekt gemacht.


Die amtierenden Weltmeisterinnen lieferten im Endspiel  gegen den Kontrahenten aus der Alpenrepublik einen wahren Fight um den Titel. Deutschland legte vor, Österreich schlug zurück. Gerade die beiden Abwehrreihen lieferten eine eindrucksvolle Vorstellung ab. Während hier noch das deutsche Manko am ersten EM-Tag lag konnten sich die deutschen Fans am Finaltag auf das Abwehrbollwerk verlassen. Im dritten Abschnitt zeigte sich der Weltmeister in den entscheidenden Phasen cleverer, holte sich die erneute Satzführung. Hier marschierte das Team um Kapitän Svenja Schröder deutlich davon, vergab dann aber, nach einigen Wechseln, die ersten Matchbälle, Österreich verkürzte. Beim 10:8 war es dann die eingewechselte Kaja Hutz die zum Europameistertitel punktete.


Die männliche U18 machte es den Mädchen gleich und feierte mit einem 3:0 Sieg gegen Österreich den Europameistertitel. Gerade im ersten Abschnitt lieferten sich die ewigen Kontrahenten einen heißen Fight. Deutschland, mit Hauke Rykena, Johannes Jungclaussen, Hauke Spille, Mattias Zierer und Jakob Kilpper in der Startformation musste sich, anders als in der Vorrunde, nun deutlich strecken. Wie schon im WM-Finale vor einem Jahr zeigte sich Österreich stark, gerade Angreifer Christian Seidl versuchte, dem Spiel seinen Stempel aufzudrücken. Die entscheidenden Akteure standen am Ende aber auf deutscher Seite. Johannes Jungclaussen im Angriff, der im Laufe der Partie von vorne rechts auf die Position des Hauptangreifers wechselte und auch Jakob Kilpper der als Fels in der deutschen Abwehr-Brandung agierte avancierten zu den Matchwinnern. Während der erste Durchgang noch extrem umkämpft und knapp war, Österreich wehrte gleich zwei Satzbälle ab, wurde es in den darauffolgenden Sätzen deutlicher. Auch durch österreichische Eigenfehler begünstigt ging Durchgang zwei an das Team von Kapitän Hauke Spille. Im dritten Satz, jetzt mit Vincent Neu für Hauke Rykena war es dann auch eine klare Sache. Deutschland holt, wie schon bei der EM 2015 und WM 2016 den Titel.

 

 


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