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Friday, 05. May 2017 08:00 Alter: 197 Tage

Den Rhythmus des „Feuerwerks“ spüren

Von: Heike Werner

Comedy und Zauberkunst – das sind die Spezialdisziplinen des jungen Schweizers Marc Haller. Als „Erwin aus der Schweiz“ ist er durch TV-Shows in Österreich und der Schweiz quasi über Nacht zum Shootingstar geworden. Spätestens sein Sieg bei der Show „Die grössten Schweizer Talente 2015“ löste in seinem Land eine regelrechte „Erwinmania“ aus und ließ ihn vom Geheimtipp zu einer festen Showgröße werden. Sein schräger, etwas spröder Witz wird garantiert für „Zwerchfellüberlastung“ sorgen. Im Interview verrät er, wie er den Wechsel von der Bühne in die großen Veranstaltungs-Arenen des „Feuerwerks“ bewältigen möchte.



Was hat Dich dazu bewogen, „ja“ zu einem Engagement beim Feuerwerk der Turnkunst zu sagen?
Es ist für mich etwas völlig Neues, mit einem großen Team im Raum zu stehen. Ich habe etwas Vergleichbares noch nie gemacht, liebe es aber einfach, ins kalte Wasser zu springen. Für eine Produktion Anfang Mai hatte ich mir schon ein paar neue Elemente für meinen Auftritt überlegt, die ich dann auch beim „Feuerwerk“ umsetzen möchte. Außerdem bin ich noch nie mit einer Produktion in Deutschland gewesen; darauf freue ich mich sehr.

Welche Herausforderungen musst Du in einer Show, wie dem Feuerwerk der Turnkunst, bewältigen? Wie wirst Du es schaffen, das Publikum in Deinen Bann zu ziehen?
Als Zauberkünstler und Comedian habe ich die Zuschauer eigentlich lieber vor mir als von ihnen umringt zu sein, wie es beim „Feuerwerk“ der Fall sein wird. Bisher waren die Menschen durch die Bestuhlung immer ganz nah an mir dran, der Abend war dadurch immer besonders intim und poetisch. Insgesamt werde ich viel Grundenergie in meine Figur stecken müssen, damit sie bei den Zuschauern ankommt. Mit geeignetem Licht kann man einen Fokus schaffen, damit man mich gut sieht, und mit guter Tontechnik kann man mich gut verstehen. Das ist wegen der Entfernung zum Publikum besonders wichtig! Außerdem darf ich mich nicht davon verunsichern lassen, dass die Reaktion des Publikums später bei mir ankommt als in einem kleinen Raum. Es ist so, als würde man in einen Tunnel sprechen, und das Echo kommt etwas später zurück. Diesen Rhythmus muss ich spüren.

Kann man sagen, dass Du Deine Figur Erwin für das „Feuerwerk“ neu erfindest?
Die Figur bleibt bestehen, neu erfinden kann ich sie gar nicht. Ich muss mir aber überlegen, wie ich Erwin in einem großen Raum darstelle, ich muss die Figur größer machen, um sie in diesen Raum zu integrieren. Bisher habe ich bei meinen Auftritten viel über das Wort gemacht, jetzt kommt die physische Komponente verstärkt hinzu.

Welche Erfahrungen hast Du mit dem Turnen?
Während meiner Ausbildung, in der die physische Darstellung vor allem zu Beginn eine große Rolle gespielt hat, war das Körperliche immer meine Stärke. Das liegt vielleicht daran, dass ich früher eine Zeit lang hobbymäßig Kunstturnen gemacht habe. Trotzdem ist das Feuerwerk der Turnkunst ein Sprung ins kalte Wasser. Deshalb freue ich mich sehr über das Vertrauen von Regisseurin Heidi Aguilar und Produktionsleiter Wolfram Wehr-Reinhold.

Welche Rolle wirst Du in der Show spielen?
Ich sehe mich als roter Faden, ohne eine zusammenhängende Geschichte zu erzählen. Ich bringe in die Turnshow ein anderes Genre hinein – die Comedy – und werde die Zuschauer mit auf eine kleine Reise nehmen. Mit meiner Zauberkunst werde ich viele kleine Geschichten erzählen. Mein Anspruch ist es, die Menschen zu berühren, sie aus der Realität zu holen, um abzuschalten und zu träumen.


Inwiefern wirst Du ein Teil des großen Ganzen „Feuerwerk der Turnkunst" sein?

Indem ich versuche, die Artisten, Turner und Akrobaten in meine Darbietung zu integrieren. Zum Beispiel möchte ich zu Beginn mit einem Auto in die Halle kommen, das nach und nach in seine Einzelteile zerlegt wird, aus denen dann einige Artisten hervortreten. Auf keinen Fall möchte ich immer allein auf der Fläche stehen, sondern zusammen mit anderen auftreten. Die größte Herausforderung ist in diesem Fall, dass wir vorher keine echte Probezeit haben.

Das Motto der Show heißt AURA. Welche Aura umgibt Dich selbst bzw. Deine Figur Erwin?
Ich glaube, dass das Träumen sehr wichtig ist und projiziere das auf Erwin. Ich möchte die Zuschauer in eine Traumwelt entführen, weil ich glaube, dass die Menschen sich heutzutage nicht mehr trauen, ihre Träume zu leben und auf ihr Herz zu hören. Man muss den Mut haben, seinen eigenen Weg zu gehen. Das muss ich mir als Marc Haller auch immer wieder sagen und versuche dementsprechend, meine Träume real werden zu lassen. So wie Erwin: Er träumt, probiert viele Dinge aus, scheitert zunächst, und am Ende klappt es doch.

Info und Tickets:

www.feuerwerkderturnkunst.de

 

 

 

 


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